Zeitgenössische Malerei
Intuition. Farbe. Ausdruck.
“Zwischen den Linien”
Ein leiser Anfang aus Klarheit und Stille .
Formen und Farben begegnen einander, ohne feste Grenzen zu kennen. Aus Flächen entstehen Gesichter, die sich annähern, sich berühren und wieder voneinander lösen. Das Bild verändert sich mit jedem Blick und eröffnet immer neue Verbindungen.
Blau bringt Ruhe und Tiefe in die Komposition. Warme Gelb-, Rot- und Rosatöne setzen lebendige Akzente und schaffen Spannung, ohne die Harmonie zu verlieren. Die dunklen Linien geben den Formen Halt und lassen zugleich Raum für eigene Entdeckungen.
Mich interessiert in dieser Arbeit nicht die einzelne Figur, sondern das, was zwischen ihnen entsteht. Nähe und Distanz, Wahrnehmen und Gegenübersein bleiben offen und verändern sich mit der Betrachtung.
Das Bild erzählt keine festgelegte Geschichte. Es lädt dazu ein, Beziehungen, Begegnungen und das Verbindende zwischen Menschen auf ganz persönliche Weise zu entdecken.
“Morgenlicht”
Ein leiser Anfang aus Klarheit und Stille .
Es gibt Momente im Leben, in denen man spürt, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil Klarheit entstanden ist.
Morgenlicht steht für das Loslassen von dem, was nicht mehr trägt, und für die Ruhe, die danach entstehen kann. Es erinnert daran, dass jeder Anfang leise sein darf und dass Veränderung nicht laut sein muss.
Für mich ist dieses Bild kein Abschied. Es ist das Gefühl, bei mir selbst angekommen zu sein.
“Im Wandel verwurzelt”
Zwei Bäume stehen im Mittelpunkt und geben der Landschaft Ruhe und Stabilität. Das warme Licht und die leuchtenden Farben lassen den Blick in die Weite wandern und schaffen eine Atmosphäre, die gleichzeitig kraftvoll und still wirkt.
Beim Malen dachte ich daran, dass Veränderungen zum Leben gehören. Manchmal verändert sich die Landschaft um uns, während das, was uns trägt, bestehen bleibt. Genau dieses Gefühl wollte ich in diesem Bild festhalten.
“In der Weite”
Ein Moment von Weite, Farbe und Ruhe.
Ein weiter Himmel, eine blühende Mohnwiese und der Blick bis zum Horizont verleihen diesem Bild eine besondere Ruhe. Die leuchtenden Farben bringen Leben in die Landschaft, ohne ihre Harmonie zu verändern.
Für mich ist dieses Bild eine Erinnerung daran, wie gut es tut, den Blick schweifen zu lassen und für einen Moment einfach die Schönheit der Natur zu genießen.
“Im dazwischen”
Zwischen Raum, Farbe und Bewegung.
Farbflächen und Linien schaffen eine offene Umgebung, die nicht festlegt, sondern umgibt. Die Figur steht im Mittelpunkt, gleichzeitig eingebunden und doch auf sich selbst gestellt.
Nähe und Distanz, Bewegung und Stillstand stehen in einem spannenden Zusammenspiel. Das Bild zeigt keinen bestimmten Ort, sondern vermittelt einen stillen inneren Zustand zwischen Wahrnehmen und Sein.
“In Sich”
Zwischen Nähe, Rückzug und Stille.
Die Figur wirkt in sich gekehrt und gesammelt. Ihre Körperhaltung vermittelt Schutz und Ruhe, während sich die hellen Flächen deutlich vom dunklen Hintergrund abheben.
Verletzlichkeit und innere Stärke stehen hier nebeneinander und verleihen dem Bild eine besondere Tiefe. Es erzählt keine konkrete Geschichte, sondern zeigt einen stillen Moment, ganz nah bei sich selbst.
“Auf dem Weg”
Zwischen Kälte, Licht und Erinnerung.
Ein schmaler Weg führt durch die verschneite Landschaft zu einer kleinen Hütte, die von Birken umgeben ist. Das Licht am Himmel und die feinen Farbakzente verleihen dem Winter eine besondere Wärme.
Für mich erzählt dieses Bild davon, dass jeder Weg ein Ziel hat. Auch wenn die Landschaft still und kalt wirkt, entsteht ein Gefühl von Geborgenheit und Zuversicht. Manchmal findet man gerade in der Stille den Ort, an dem man zur Ruhe kommt.
“Nachts im Rot”
Ein stiller Moment im Urbanen Licht.
Die warmen Farben der Häuser stehen im Kontrast zum tiefblauen Himmel und verleihen der Stadt eine besondere Atmosphäre. Obwohl die Straße menschenleer ist, wirkt das Bild lebendig und voller Geschichten.
Für mich erzählt dieses Bild von den ruhigen Momenten einer Stadt, wenn der Trubel des Tages nachlässt. Dann entstehen Augenblicke, in denen Licht, Farben und Architektur ihre ganz eigene Stimmung entfalten.
“Du”
Nähe, Erinnerung, Entscheidung.
Dieses Bild verbindet Fotografien, Worte und unterschiedliche Materialien zu einer Collage, in der Erinnerungen und Gedanken miteinander verschmelzen. Jedes einzelne Element erzählt einen Teil einer Geschichte, ohne eine eindeutige Antwort zu geben.
Für mich geht es um Entscheidungen, Beziehungen und die Spuren, die Menschen in unserem Leben hinterlassen. Manche Fragen bleiben offen und gerade das macht sie so bedeutungsvoll. Vielleicht entdeckt jeder Betrachter darin seine ganz eigene Geschichte.
“Im Leuchten”
Zwischen Fülle, Farbe und Präsenz.
Leuchtende Blüten in Rot, Gelb und Violett fügen sich zu einer lebendigen Komposition zusammen. Die warmen Farben verleihen dem Bild Leichtigkeit und lassen den Blumenstrauß beinahe in Bewegung erscheinen.
Manchmal genügt ein Blick auf einen bunten Blumenstrauß, um den Tag ein wenig heller werden zu lassen.
“Geborgenheit”
Wenn Nähe Raum bekommt.
Farben, Strukturen und Collageelemente verbinden sich zu einer ruhigen, nachdenklichen Komposition. Die warmen Rottöne treffen auf dunkle Flächen und lenken den Blick auf die Figur, die in Gedanken versunken scheint.
Das Bild beschäftigt sich mit dem, was Menschen verbindet und zugleich trennt. Es erzählt von Nähe, Sehnsucht und dem Wunsch, verstanden zu werden. Manche Gefühle lassen sich nicht in Worte fassen. Vielleicht können Farben und Bilder sie manchmal besser ausdrücken.
“Weiße Blüten”
Ein Moment, der bleibt.
Weiße Blüten stehen im Mittelpunkt und leuchten vor dem dunklen Hintergrund. Ihre natürliche Anordnung verleiht dem Bild Lebendigkeit, ohne seine ruhige Ausstrahlung zu verlieren.
Jede Blüte wirkt für sich zart und unscheinbar. Erst gemeinsam entfalten sie ihre ganze Schönheit.
“Blühender Zweig”
Ein leiser Aufbruch.
Mit den ersten Blüten erwacht die Natur zu neuem Leben. Die zarten Farben und die lebendige Struktur verleihen dem Bild eine leichte und frische Ausstrahlung.
Es sind oft die kleinen Veränderungen, die den Beginn einer neuen Jahreszeit spürbar machen.
“Kern”
Ein Raum ohne Fläche.
Aus vielen einzelnen Formen entsteht eine Komposition, die den Blick unweigerlich zur Mitte führt. Die warmen Farben verleihen dem Bild Kraft und Tiefe, während das Dunkel Raum für eigene Gedanken lässt.
Nicht immer muss der Weg vollständig sichtbar sein. Manchmal genügt die Neugier, ihm zu folgen.
“New York”
Stadt im Werden.
Geschichte, Architektur und das Leben der Menschen verbinden sich in dieser Collage zu einem vielschichtigen Gesamtbild. Fotografien, Zeitungsausschnitte und verschiedene Strukturen erzählen von einer Stadt, die sich ständig verändert und dennoch ihre Geschichte bewahrt.
New York steht für Vielfalt, Aufbruch und unzählige persönliche Geschichten. Je länger man das Bild betrachtet, desto mehr kleine Details treten in den Vordergrund und erzählen ihre eigene Geschichte.
“New York City”
Geschichtet aus Geschichte.
Alte Fotografien, Zeitungsartikel und historische Dokumente verbinden sich zu einer Collage, die den Wandel einer Stadt über viele Jahrzehnte sichtbar macht. Die gedeckten Farben und die unterschiedlichen Ebenen verleihen dem Bild Tiefe und lassen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen.
Geschichte besteht aus unzähligen kleinen Momenten. Manche geraten in Vergessenheit, andere hinterlassen Spuren, die bis heute sichtbar bleiben.
“Resonanz”
Farbe in Bewegung.
Aus Farben, Licht und klaren Formen entsteht eine Stadt, die nicht laut wirkt, sondern voller Ausdruck ist. Die Skyline hebt sich aus der warmen Farbwelt hervor und entfaltet eine ganz eigene Atmosphäre.
Manche Orte beeindrucken nicht nur durch ihre Größe, sondern durch das Gefühl, das sie in uns hinterlassen.
“Spiegelstadt”
Ruhig, offen, tragend.
Nicht jede Stadt muss bis ins Detail erkennbar sein. Manchmal genügt eine Andeutung, um Erinnerungen und eigene Bilder entstehen zu lassen.
Die sanften Farben und die lockeren Formen verleihen dem Bild Ruhe und Weite. Je länger der Blick darauf verweilt, desto mehr verändert sich die Landschaft und erzählt immer wieder eine neue Geschichte.
“Ferne”
Der Weg
Stille bestimmt dieses Bild. Der einsame Baum, der weite Himmel und der schmale Weg schaffen eine Landschaft, die Raum zum Innehalten lässt.
Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Wohin er führt, zeigt sich oft erst unterwegs.
“Lichtweg”
Ein Weg im Aufbruch.
Ein heller Weg führt zwischen den Bäumen dem Horizont entgegen. Das warme Licht der Blätter steht im Kontrast zum dunklen Himmel und verleiht der Landschaft eine besondere Tiefe.
Wege haben mich beim Malen immer wieder begleitet. Sie stehen für Veränderung, Hoffnung und den Mut, Schritt für Schritt weiterzugehen. Vielleicht beginnt jeder neue Weg genau dort, wo wir bereit sind, ihn zu gehen.
“Dunkles Grün”
Nah und geschlossen.
Hohe Bäume, warme Farben und tiefe Schatten verleihen dem Wald eine besondere Ruhe. Die Landschaft wirkt vertraut und gleichzeitig geheimnisvoll.
Es gibt Orte, an denen man nichts suchen muss. Es reicht, einfach dort zu sein.
“Aufstieg”
Bewegung ohne Gesicht .
Stille und Bewegung treffen in diesem Bild aufeinander. Die vielen Figuren stehen dicht beieinander und wirken dennoch wie einzelne Persönlichkeiten mit ihrer eigenen Geschichte.
Manchmal sagen Begegnungen mehr als Worte. Sie prägen uns, begleiten uns und bleiben oft länger in Erinnerung, als wir zunächst glauben.